Zwischen Kirschblüten-Zauber, Metropolen und der DMZ
Publiziert am 13.05.2026 | von Patricia Von Moos
Zwischen Kirschblüten-Zauber, Metropolen und der DMZ
Wann? März / April 2026
Wie lange? 2 Wochen
Wer? Patricia Von Moos & Luca Zimmermann
Route: Busan - Gyeongju - Jeonju - Seoul
Vier Stunden Schlaf, ein holpriger Flug und ein Anflug, der uns fast an Madeira erinnerte und doch landen wir genau dort: in Busan. Erschöpft, aber komplett überwältigt, starteten wir in ein Abenteuer, das uns in den nächsten Tagen kaum zur Ruhe kommen liess und das im besten Sinne.
Busan: Wo Streetfood auf Skyline trifft
Busan empfing uns mit einer einzigartigen Mischung aus Meer, steilen Höhenmetern und einer faszinierenden Balance aus Chaos und Gelassenheit.
Haeundae & Gwangalli Beach: Am Haeundae Beach erlebten wir das pure Leben: Spaziergänger, Meeresrauschen und eine spontane K-Pop Darbietung. Den Sonnenuntergang genossen wir am Gwangalli Beach mit Blick auf die ikonische Brücke. Das Highlight? Eine Drohnenshow mit Feuerwerk über dem Wasser.
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Kultur & Farben: Während das Gamcheon Culture Village wie ein lebendiges, buntes Labyrinth aus Fotospots wirkt, fanden wir im Huinnyeoul Culture Village zwischen Kirschblüten und kleinen Cafés einen entspannten Kontrast.
Küstenzauber: Ein besonderer Tipp sind die bunten Sky Capsules. Wir entschieden uns gegen die Wartezeit und spazierten stattdessen den Weg direkt unter den Gondeln entlang. Der Blick auf die Küste war so vermutlich sogar noch schöner. Auch der Haedong Yonggungsa Temple ist ein Muss: Ein buddhistischer Tempel direkt auf den Klippen am Meer, ist eine Seltenheit.
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Gyeongju: Geschichte unter Kirschblüten
In Gyeongju schien die Zeit stillzustehen. Trotz kühlem Wind beeindruckte uns die historische Anlage des Bulguksa-Tempels. Besonders faszinierend war der Daereungwon Tomb Complex: Die sanften, grasbewachsenen Hügel der Silla-Königsgräber wirken wie eine friedliche Landschaft, bergen aber jahrhundertealte Geheimnisse. Abends verwandelte sich der Donggung Palace am Wolji Pond in eine Märchenkulisse. Die Spiegelungen der beleuchteten Gebäude im Wasser, wirkten fast unwirklich schön.
Jeonju: Tradition im Hanok-Haus
In Jeonju schalteten wir einen Gang zurück. Wir übernachteten in einem traditionellen Hanok-Haus: Schlafen auf Futons, viel Holz und eine schlichte Atmosphäre. Das Hanok Village lädt mit seinen engen Gassen zum Verweilen ein. Kulinarisch durfte das Original nicht fehlen: Das berühmte Bibimbap.
Seoul: Kontraste einer Weltmetropole
Seoul ist laut, schnell und vielseitig.
Historie: Der gewaltige Gyeongbokgung Palace lässt einen die königliche Pracht vergangener Zeiten spüren, während der Cheonggyecheon Stream, ein renaturierter Fluss mitten in der Stadt zeigt, wie moderne Stadtplanung Ruheoasen schafft.
Viertel-Hopping: Vom Shopping-Trubel in Myeongdong über den Industriecharme von Seongsu-dong bis hin zur futuristischen Starfield Library im Luxusviertel Gangnam. Seoul erfindet sich an jeder Ecke neu. In Hongdae erlebten wir die Energie der K-Pop-Tanzgruppen hautnah.
Aussichtspunkt: Den Sonnenuntergang vom N Seoul Tower im Namsan Park aus zu beobachten, war einer unserer absoluten Lieblingsmomente.
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DMZ: Ein Blick an die Grenze
Der emotional intensivste Teil war der Besuch der Demilitarisierten Zone (DMZ). Der Blick Richtung Nordkorea, der Gang durch die geheimen Tunnel und die strengen Regeln vor Ort schufen eine beklemmende, aber beeindruckende Atmosphäre. So nah an der Weltgeschichte zu stehen, bleibt uns definitiv im Gedächtnis.
Fazit Südkorea: Von den Stränden Busans über die Stille der Tempel bis hin zu den Hightech-Vierteln Seouls. Südkorea ist modern, traditionell und laut. Ein Land, das uns bewegt hat. Wir kommen definitiv wieder!